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Von 1961 bis 1979

Zu einem großen Brandereignis kam es im Jahr 1961 in Spielmes. Am 28. November brannte dort eine mit Getreide gefüllte Scheune komplett nieder. Spielmes war zu dieser Zeit auf allen Zufahrtsstraßen durch Schlagbäume eingeschlossen, so dass die alarmierte Tannaer Wehr den Schlagbaum aus Richtung Stelzen erst zersägen musste.

Seit 1965 verfügte die FF Tanna über ein gebrauchtes LF, Typ „K30“, welches von der Feuerwehrschule Eisenberg ausgesondert wurde. Gleichzeitig wurde das LF8 „Phänomen“ aus Tanna abgezogen.

Als 1966 der Kommandant Helmut Woydt zum Wehrdienst einberufen wurde, war wieder ein Wechsel in der Leitung erforderlich geworden. Dieses Amt übernahm Rolf Krupsky bis 1971. Bei dieser neuerlichen Abstimmung wurde Werner Hüttner zum Kommandanten gewählt und berufen. An seiner Seite waren die Kammeraden Helmut Woydt, Stellvertreter und  verantwortlich für die Ausbildung, Frank Weimar, verantwortlich für den vorbeugenden Brandschutz und Wolfgang Häßler in der Funktion als Zuständiger für die Technik.

1968/69 wurden die Zentralkommandofeuerwehren in Stützpunktfeuerwehren mit Wirkungsbereichen umbenannt. An den Strukturen änderte dies allerdings nichts. Die Leitung übernahm jetzt Walter Ritter von Manfred Enders, sein Stellvertreter wurde Roland Pätz. Im Jahre 1975 schied Roland Pätz aus und Günter Scheibe übernahm seine Funktion.

Ab diesem Zeitpunkt stabilisierten sich die Strukturen innerhalb der Feuerwehr neuerlich, da dieser eine gefestigte Leitung vorstand.

Im Jahr 1977 war in Tanna ein neues Löschfahrzeug im Gespräch, wobei sich aber herausstellte, dass dies von der Größe her nicht untergestellt werden konnte. Daraufhin machte sich ein Gerätehausneubau erforderlich, welchem der 1908 erbaute Steigerturm leider weichen musste. Nachdem im darauffolgenden Jahr das neue Feuerwehrhaus bezogen wurde, konnte 1979 ein fabrikneues Löschfahrzeug vom Typ „LO2002“ mit voller Bestückung sowie einem Schlauchtransportanhänger mit 640m Schlauchmaterial an die FF Tanna übergeben werden. Damit gehörte die Wehr zu den am besten ausgerüsteten Feuerwehren im Kreis Schleiz in jener Zeit. Mit dieser Anschaffung wurde die Stadt nicht finanziell belastet. Die große Bewährungsprobe der neuen Ausrüstung und die Handhabung durch die Feuerwehrkameraden erfolgten am 15. November des Jahres bei einem Dachstuhlbrand in der Frankendorfer Strasse, welcher nach Schweißarbeiten in einem Wohnhaus ausgelöst wurde.

Bis zum Ende der 70er Jahre erfolgte auch eine wesentliche Verbesserung der Löschwasserversorgung in unserer Stadt. So wurde im Bereich Bahnhof eine Löschwasserzisterne mit 300m³ Fassungsvermögen errichtet und im oberen Stadtgebiet im Bereich der Bachgasse ein neuer Löschteich.

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