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Schwerer Verkehrsunfall vor Pfingsten auf der L3002

Am Freitag, 7. Juni 2019, ereignete sich gegen 17:45 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall auf der L3002 nahe des Hammerberges.
Um 17:47 Uhr gab es Alarm für die Freiwilligen Feuerwehren aus Tanna und Zollgrün. Leider war wieder einmal die Ausfahrt unserer Einsatzfahrzeuge von geparkten PKW eingeengt. Hier werden wir in den nächsten Wochen auf eine befriedigende Lösung mit den zuständigen Behörden drängen.
Am Unfallort war ein PKW in Fahrtrichtung Schleiz hinter der Kurve an der Hammermühle auf die Gegenfahrbahn gekommen, hatte mit hoher Geschwindigkeit einen Baum touchiert und war im Straßengraben zum Stehen gekommen. Der Fahrer war bereits aus dem Fahrzeug gerettet worden und wurde durch die Einsatzkräfte des DRK versorgt. Ein Teil der Feuerwehrkräfte half beim Transport des Patienten, der Einrichtung eines Hubschrauberlandeplatzes nahe der Unfallstelle und der Umlagerung in den Hubschrauber.
Die anderen Einsatzkräfte versuchten inzwischen den eingeklemmten Beifahrer zu befreien und an den Rettungsdienst zu übergeben. Die eingetroffene Notärztin ordnete eine Crashrettung an. Trotz dieser erfolgreichen Maßnahme und der weiteren Reanimierung durch die Ärztin und mehrerer Kameraden konnte das Leben des jungen Mannes nicht gerettet werden.
Die Einsatzkräfte unterstützen den hinzugezogenen Gutachter, das Bestattungsunternehmen und das Abschleppunternehmen bei ihrer Arbeit. Im Bereich des verunfallten PKW wurde der beschädigte Baum gefällt und beiseite geräumt. Nach Abschluss aller Arbeiten wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben, diese konnte die Vollsperrung kurze Zeit später aufheben. Gegen 21:45 Uhr waren die letzten Kräfte wieder an ihren Standorten und begannen mit der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft.
 
Wir wünschen dem verletzten Fahrer schnelle und volle Genesung. Der Familie des zweiten Unfallbeteiligten wünschen wir viel Kraft, Trost und Hilfe in den schweren Stunden.
Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit bei den eingesetzten Mitarbeitern der Leitstelle in Saalfeld, den Mitarbeitern des Rettungsdienstes, der Mitarbeiterin des Seelsorgeteams, den Beamten der Polizei, den Kollegen des Bestattungs- und Abschleppunternehmens.
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